Open Citizen Science: Leitbild für kuratorische Praktiken in Wissenschaftlichen Bibliotheken
Jens Bemme, Martin Munke
Abstract
se, hier als Open Citizen Science 9 bezeichnet, verändert das Verhältnis zwischen Bibliotheksnutzer/-innen, Bibliothekspersonal sowie Dritten -Akteuren, die erst aufgrund der Kooperationsbeziehung von Bürgerwissenschaftler/-innen und Bibliotheksmitarbeiter/-innen in offene Forschungsprozesse involviert werden.Schließlich geht mit den aktuellen gesellschaftlichen Prozessen im Kontext der Digitalisierung, "geht mit der Transformation in eine Wissensgesellschaft und der technologischen Entwicklung ein neues Kompetenzportfolio für Bürgerinnen einher" 10 , das gerade von (Wissenschaftlichen wie Öffentlichen) Bibliotheken unterstützt werden kann.Die Unterscheidung zwischen den genannten Gruppen und ihren Rollen ist dabei nicht immer trennscharf möglich, wenn z.B. an Citizen Science interessierte Bibliotheksmitarbeiter/-innen zugleich bzw.alternierend auch als Bürgerwissenschaftler/-innen denken und handeln.Für die Betrachtung kuratorischer Rollen, Entscheidungen und Praktiken in Forschungsprozessen in Bibliotheken ist folgende Beobachtung grundlegend: Openness 11 als Haltungs-und Handlungsprinzip in Kooperationen prägt die betreffenden Projekte, deren Forschungsprozesse, die Forschungsergebnisse, die Selbstwirksamkeitserfahrungen der Beteiligten und den individuellen