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Eckpunktepapier 2025 zur notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung in der Prähospitalphase und in der Klinik

Heiko Trentzsch, Matthias Fischer, Hartwig Marung, Jan‐Thorsten Gräsner, Konrad Huppert, Christian Frieß, Jan Wnent, B. Urban, Stephan Prueckner, Fachexperten der Eckpunktepapier-Konsensus-Gruppe, Özlem Acikgöz, Janina Bathe, A. Bayer, Stefan Beckers, Michaël Bernhard, Dan Bieler, Sabine Blaschke, Matthias Bonigut, Bernd W. Böttiger, Jörg Braun, Hans-Jörg Busch, Sebastian Carnarius, Christian Deindl, Alexander Dietl, Marc Gistrichovsky, Bernd Gruber, Johannes Gruber, Birthe Heins, Florian Hoffmann, Philipp Jung, Stephan Katzenschlager, Clemens Kill, Maximilian Kippnich, Matthias Klein, Philipp Lakatos, Daniel Limmer, Carsten Lott, Tom Malysch, G. Matthes, Uwe Max Mauer, R Merbs, Stefan Otto, Orkun Özkurtul, Thomas Plappert, Joachim Röther, Marcus Sandri, R. Schäfer, Felix C. F. Schmitt, Thomas Schmitz‐Rixen, Roman Schniepp, Uwe Schweigkofler, Jens Schwietring, Teresa Singer, Philipp Störmann, Nicole A. Terpolilli, Nina Thies, Helge Topka, Dominik von Stillfried, Sebastian Wolfrum, Christian Wrede

2025Notfall + Rettungsmedizin7 citationsDOIOpen Access PDF

Abstract

Zusammenfassung Hintergrund und Ziel Das Eckpunktepapier von 2008 definierte Rahmenbedingungen und Ziele der notfallmedizinischen Versorgung und bildete die Grundlage für Strukturanforderungen und Planung. Die Aktualisierung in 2016 erzielte eine enorme Reichweite. Neue Entwicklungen und steigende Inanspruchnahme machten eine weitere Überarbeitung erforderlich. Das Ergebnis wird in diesem Artikel präsentiert. Methoden Ein Entwurf wurde von der Core Group an 30 Fachgesellschaften, Institutionen und Organisationen (FIO) versandt, in einem Symposium weiterentwickelt und im Plenum diskutiert. Die Ergebnisse wurden in den finalen Text eingearbeitet und anschließend in einem Online-Abstimmungsverfahren konsentiert. An der Abstimmung beteiligten sich 27 FIO. Der Konsensus beruht auf einer Zustimmungsrate von 91,6 %. Ergebnisse Das Papier fokussiert auf die Notfallrettung und enthält Empfehlungen zur Strukturplanung, zu Vorgehensweisen und Anforderungen an Zielkliniken. Für die Tracerdiagnosen Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall, Polytrauma, ST-Hebungsinfarkt, Kreislaufstillstand und Sepsis wurden Kriterien zur Messung von Struktur- und Versorgungsqualität, bezogen auf Leitstellenprozesse, notärztliche Diagnostik und Therapie, Einsatztaktik, Zeitmanagement, Klinikversorgung und Qualitätsmanagement, definiert. Neu konzipiert wurde der Abschnitt zur Versorgung kritisch kranker/verletzter Kinder. Neu sind Kernempfehlungen zu postprimären Notfallverlegungen und Low-Code-Einsätzen. Das Glossar wurde erweitert. Schlussfolgerung Das Eckpunktepapier 2025 bildet durch breite Beteiligung der relevanten FIO die derzeit umfassendste Grundlage für Definitionen, Struktur- und Qualitätsanforderungen und dient Politik, Planung und Praxis als gemeinsame Orientierung für eine integrierte Bedarfsplanung.

Topics & Concepts

MedicinePolitical scienceTrauma and Emergency Care StudiesEmergency and Acute Care StudiesRespiratory Support and Mechanisms