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ADHS im Übergang in das Erwachsenenalter: Prävalenz, Symptomatik, Risiken und Versorgung

Alexandra Philipsen, Manfred Döpfner

2020Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz19 citationsDOIOpen Access PDF

Abstract

Zusammenfassung Entgegen früherer Annahmen besteht die neuronale Entwicklungsstörung ADHS bei einem Großteil der Betroffenen im Erwachsenenalter fort. Die Symptome persistieren zumindest teilweise bei etwa 50–80 %. Dabei stellt die Erkrankung einen relevanten Risikofaktor für weitere psychische Störungen, somatische Erkrankungen und psychosoziale Einschränkungen dar. In diesem narrativen Übersichtsartikel werden die mit dem Übergang in das Erwachsenenalter einhergehenden Risiken, Behandlungsmöglichkeiten und Anforderungen an die Versorgung aufgezeigt. Dazu wurden verfügbare Daten zur Transition in die Erwachsenenmedizin und aktuelle Leitlinien gesichtet sowie Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten bei der Versorgung von Adoleszenten mit ADHS geprüft. Epidemiologische und Versorgungsdaten weisen auf eine Versorgungslücke von Adoleszenten mit ADHS in der sensiblen Phase der Transition vom Jugend- ins Erwachsenenalter hin. Spezifische Transitionskonzepte sollten ausgebaut und wissenschaftlich auf ihre Wirksamkeit hin untersucht werden.

Topics & Concepts

GynecologyMedicinePolitical scienceAttention Deficit Hyperactivity DisorderCoenzyme Q10 studies and effects
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