S3‐Leitlinie „Aktinische Keratose und Plattenepithelkarzinom der Haut“ – Kurzfassung, Teil 2: Epidemiologie, chirurgische und systemische Therapie des Plattenepithelkarzinoms, Nachsorge, Prävention und Berufskrankheit
Ulrike Leiter, Markus V. Heppt, Theresa Steeb, Teresa Amaral, Andrea Bauer, Jürgen C. Becker, Eckhardt Breitbart, Helmut Breuninger, Thomas L. Diepgen, Thomas Dirschka, Thomas Eigentler, Michael J. Flaig, Markus Follmann, Klaus Fritz, Rüdiger Greinert, Ralf Gutzmer, Uwe Hillen, Stephan Ihrler, Swen Malte John, Oliver Kölbl, Klaus Kraywinkel, Christoph Löser, Dorothée Nashan, Seema Noor, Monika Nothacker, Christina Pfannenberg, Carmen Sălăvăstru, Lutz Schmitz, Eggert Stockfleth, Rolf‐Markus Szeimies, Claas Ulrich, Julia Welzel, Kai Wermker, Claus Garbe, Carola Berking
Abstract
Zusammenfassung Aktinische Keratosen (AK) sind häufige Hautveränderungen bei hellhäutigen Menschen mit dem Potenzial, in ein kutanes Plattenepithelkarzinom (PEK) überzugehen. Beide Erkrankungen können mit erheblicher Morbidität verbunden sein und stellen eine große Krankheitslast insbesondere in der älteren Bevölkerung dar. Um eine evidenzbasierte, klinische Entscheidungsfindung zu unterstützen, wurde die Leitlinie „Aktinische Keratose und kutanes Plattenepithelkarzinom“ auf der Methodikebene S3 nach dem Regelwerk der AWMF entwickelt. Die Leitlinie richtet sich dabei an Dermatologen, Allgemeinmediziner, HNO‐Ärzte, Chirurgen, Onkologen, Radiologen und Strahlentherapeuten in Klinik und Praxis sowie an andere medizinische Fachgebiete, die sich mit der Diagnose und Behandlung von Patienten mit AK und PEK befassen. Die Leitlinie richtet sich auch an betroffene Patienten, deren Angehörige, politische Entscheidungsträger und Versicherungsgesellschaften. In diesem Teil behandeln wir die Themen Epidemiologie, Ätiologie, chirurgische und systemische Behandlung des PEK, Nachsorge des PEK, Prävention und Berufskrankheit durch AK und PEK.